Die IKA Einkanalpipette

Pipetten

Sicheres Liquid Handling für fixe und variable Volumina

Pipetten sind unverzichtbare Klassiker im Labor. Sie dienen zum präzisen Dosieren, Abmessen und Aufbereiten flüssiger Proben und bilden damit eine wichtige Grundlage für viele Analysen und Nachweisverfahren.

Die manuellen Pipetten der Serie IKA PETTE gehören zu den Kolbenhubpipetten und dosieren nach dem sogenannten Luftpolsterprinzip. Dabei trennt ein Luftpolster die Probe in der aufgesteckten Pipettenspitze vom Kolben. Der Kolben gleitet durch Drücken des Pipettierknopfs nach unten und drückt einen Teil der Luft heraus. Lässt der Anwender nun den Knopf langsam los, entsteht ein Unterdruck und die Flüssigkeit wird in die Pipettenspitze aufgesaugt. Durch erneutes Drücken des Knopfes gleitet der Kolben wieder nach unten und drückt die Luft heraus, um die Flüssigkeit wieder abzugeben.

PETTE ist mit 18 verschiedenen Volumina erhältlich, von der Mikropipette ab 0,1 μl bis zu einem Dosierungsvolumen von 10 ml. Zehn Modelle haben ein fixes Volumen, acht sind variabel einstellbar. Sie sind voll autoklavierbar und können so ganz einfach sterilisiert werden. Das gewährt Fehlerfreiheit, Präzision und Sicherheit. Die Farbkodierung der Einkanalpipetten fix und vario erleichtert die schnelle Auswahl der passenden Pipette. Außerdem sind die Pipetten selbstverständlich stoßfest sowie UV- und chemikalienbeständig, wodurch sie für zuverlässige Dosierungen sorgen.

Die Luftpolster-Pipetten kommen immer in Verbindung mit Einweg-Pipettenspitzen aus Kunststoff zum Einsatz. Um Kreuzkontamination gerade bei der Dosierung von kritischen Flüssigkeiten zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Spitzen nicht berührt und nach der Verwendung gewechselt werden.

IKA Pipette mit Designpreisen ausgezeichnet

Preisgekrönt und besonders ergonomisch

Die Pipetten der Serie IKA PETTE sind funktional und minimalistisch konstruiert und bestehen aus übersichtlichen wenigen Einzelteilen. Diese Kombination wurde bereits mit dem German Design Award als auch mit dem iF Design Award honoriert und sorgt für besonders robuste Pipetten, die Tag für Tag zuverlässig dosieren und ganz einfach zu reinigen sind.

Der Anwender stand auch im Fokus bei der Entscheidung, jede Pipette inklusive drei austauschbarer Griffe in unterschiedlichen Formen und Materialien auszuliefern. Rechts- und Linkshändern, kleinen oder großen Händen liegen sie daher garantiert angenehm in der Hand. Durch minimale Reibungs- und Federkräfte erfolgt auch die Dosierung in ergonomischer Handhabung und ganz ohne Kraftaufwand. Mit dem Multifunktionsknopf ist eine einhändige Volumenverstellung möglich. Zusätzlich kann damit die Pipettenspitze in jeder Handstellung abgeworfen werden, während die Volumenverstellung sicher verriegelt ist.

Gute Pipettierergebnisse nachhaltig sicherstellen

Genauigkeit und Zuverlässigkeit sind das A und O beim Pipettieren. Alle Pipetten der Serie IKA PETTE werden daher nach der Montage vollautomatisch und normgerecht werkskalibriert und können nach Kauf für einen langen Zeitraum wartungsfrei eingesetzt werden. Es gilt jedoch Abweichungen frühzeitig zu erkennen, um die Pipette nachjustieren und die Auswirkung von Messfehlern damit so gering wie möglich halten zu können. Mit Hilfe einer Pipettenkalibriersoftware können Kalibrierprüfungen selbstständig geplant, durchgeführt und dokumentiert werden. Die Prüfnorm DIN EN ISO 8655 beinhaltet wesentliche Anforderungen an die selbständige Kalibrierung. Darüber hinaus bietet IKA für sämtliche Modelle der Serie IKA PETTE sowie auf Anfrage auch für Pipetten anderer Hersteller attraktive Kalibrierpakete, die die Anforderung von GMP, GLP oder GCLP-regulierten Laboren als auch von DAkkS-akkreditierten Laboren erfüllen.

Optimal pipettieren

IKA Pipette Explosionszeichnung Nicht nur die Gerätetechnik spielt beim präzisen Dosieren und Abmessen eine Rolle, auch der Anwender hat einen großen Einfluss auf das Pipettierergebnis. Durch die Beachtung wesentlicher Punkte können valide Ergebnisse gewährleistet werden. Die wichtigsten haben wir im folgenden für Sie zusammengestellt.

Spitzen:
Verwenden Sie passende Pipettenspitzen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Um Kreuzkontamination zu vermeiden sollten Pipettenspitzen nur einmal verwendet bzw. für die Dosierung unterschiedlicher Flüssigkeiten gewechselt werden. Darüber hinaus ist es wichtig, die Pipettenspitze nicht an der Öffnung zu berühren.

Umgebungsbedingungen:
Vor dem Pipettiervorgang ist sicherzustellen, dass sowohl Pipette, Pipettenspitze als auch die zu pipettierende Flüssigkeit die Umgebungstemperatur angenommen haben. Zudem ist es sinnvoll, die Pipettenspitze mit der zu pipettierenden Flüssigkeit mehrmals zu befeuchten. D.h., maximales Volumen aufnehmen und dispensieren.

Haltung und Eintauchtiefe:
Zur Vermeidung von Volumenabweichungen ist darauf zu achten, dass die Pipette bei der Aufnahme des Mediums in einer möglichst senkrechten Position gehalten wird. Die Pipettenspitze sollte darüber hinaus bei der Aspiration max. 2-3 mm in die Flüssigkeit eingetaucht werden.

Aufbewahrung:
Nach Benutzung der Pipetten ist es ratsam, diese auf das maximale Volumen einzustellen und auf einer Pipettenhalterung wie z.B. der LINEA zu platzieren

Sichtprüfung und Reinigung:
Um die langfristige Pipettiergenauigkeit sicherzustellen, sollte die Pipette in regelmäßigen Abständen überprüft sowie gereinigt, gefettet und kalibriert werden.

Typische Anwendungen

  • Pipettieren, dispensieren, mischen von flüssigen Proben
  • Inokulation von Zellkulturen
  • Befüllung von Mikrotiterplatten und Reaktionsgefäßen für ELISA, PCR, etc.
  • DNA/ RNA/ Protein-Anwendungen


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